Juli 2027 – Zwischen Welten
Diesen Monat wurde ich eingeladen, die Orte zu erkunden, an denen Welten aufeinandertreffen – Übergänge, die mir das Gefühl geben, als wäre ich in eine völlig neue Welt eingetreten. Das könnten sein:
- Der Übergang von drinnen nach draußen – oder umgekehrt
- Ein Weg, der in einen Wald führt
- Der Übergang vom Tag zur Nacht
- Der Punkt, an dem Himmel und Wasser aufeinandertreffen
- Ein Eingang zu einem Garten
- Ein Waldportal zwischen Bäumen
- Eine Türöffnung
- Eine Mauer, die Land und Meer trennt
- Die Grenze zwischen meiner inneren Welt und der Welt um mich herum
Diese Übergänge sind wichtig, weil das Überschreiten von ihnen meine Stimmung völlig verändern kann. Manche schaffen geschützte, friedliche Rückzugsorte; andere lassen mich den Elementen ausgesetzt fühlen. Emotional kann der Wechsel zwischen Welten etwas in mir wecken, die Langeweile durchbrechen und mich – je nachdem, welchen Weg ich wähle – wieder mit Freude und Lebenslust verbinden.
Ich habe das Thema folgendermaßen umgesetzt. Da ich im Sommer sehr viel mit meinem zweiten Hobby, dem Bogenschießen, beschäftigt bin, erschien es mir angemessen, ein Foto aus dieser anderen Welt, in der ich mich bewege, zu teilen.
Danach habe ich mich mit den Welten Fotografie und Kunst beschäftigt. Ich bin auf den spanischen Fotografen Pep Ventosa aufmerksam geworden und habe versucht, seine Techniken nachzuahmen.
Bei einem Fotospaziergang in Delmenhorst habe ich versucht, Durchblicke und die Kombination aus Architektur und Natur festzuhalten.
Als ein Beispiel, wie in der Natur Abhängigkeiten zwischen der Welt der Pflanzen und der Tiere bestehen, gelangen mir schöne Bilder eines Taubenschwänzchens in unserem Garten.
Jeden Monat können wir ein Foto einreichen, das von Kim Grant und Brian Nicholson in einem Video bewertet wird. Man lernt immer sehr viel von dieser Bewertung und den Tipps der beiden. Ich habe ein Bild einer recht neuen Statue am Delmenhorster Bahnhof eingereicht, das den Arbeiterinnen in der Wollkämmerei gewidmet ist.










